PREMIUM VERSIEGELUNG

Früher reagierte jeder Autolack empfindlich auf Sonne und Wetter. Schon nach wenigen Jahren konnte die Oberfläche stumpf werden, und die Farbe merklich an Intensität verlieren. Wer das verhindern wollte, musste intensive Autopflege betreiben, seinen Wagen polieren und wachsen.

Wozu dient eine Lackversiegelung?

Für Glanz und Farbbrillanz muss man nämlich auch heute noch etwas tun. Richtig poliert und dann geschützt, erhält der Lack mehr Glanz und erzielt eine tiefere Farbwirkung. Außerdem gibt es einen "easy-to-clean"-Effekt. Auf einer Beschichtung haftet Dreck weniger stark. Hartnäckige Verschmutzungen aus Teer, Insekten oder Harz lassen sich wesentlich leichter entfernen. "Easy-to-clean" erleichtert die Autowäsche, ersetzt sie aber nicht.

Lackversiegelung vom Fachmann

Grundreinigung und Aufarbeitung des Lackes vor einer Nanoversiegelung sind enorm aufwendig. Bereits die Lackreinigung benötigt mehrere Schritte. Danach wird der Lack in weiteren Arbeitsgängen aufpoliert. Könner erzielen durch jahrelange Erfahrung Ergebnisse, die für einen Laien nicht zu erreichen sind. Nach der Politur wird die Oberfläche erneut gereinigt und entfettet, erst danach wird die Versiegelung aufgebracht.

Wachsen und Polieren

Wem das zu teuer ist und lieber selbst Hand anlegen will, greift zur klassischen Methode: Wachsen und Polieren. Hartwachs ist allerdings nicht so haltbar und muss regelmäßig nachgearbeitet werden. Wenn der Wagen draußen steht und häufig gewaschen wird, muss das Wachs alle zwei Monate aufgetragen werden. Vor dem ersten Auftrag des Wachses wird der Lack gereinigt und poliert. Die Arbeiten sind vergleichsweise simpel, nur auf Sauberkeit muss geachtet werden: Schmutz und Körner können die Oberfläche zerkratzen.